
Kostenlose Vorlage
Fragenkatalog für das Gespräch mit dem Handwerksbetrieb
Vor der Auftragsvergabe steht meist ein Gespräch, und in diesem Gespräch fällt einem selten ein, was man eigentlich hätte fragen wollen. Dieser kostenlose Katalog nimmt Ihnen das ab: Sie wählen Gewerk und Situation, und Sie erhalten eine druckbare Liste offener Fragen mit Platz für die Antworten des Betriebs.
Der Katalog verlangt keine E-Mail-Adresse, kein Konto und keinen Dokument-Upload. Er bewertet auch nichts: Er stellt Fragen, die Antworten notieren Sie selbst.
Ihr Fragenkatalog für das Gespräch mit dem Betrieb: 9 Fragen.
Die Fragen sind bewusst offen formuliert. Sie unterstellen nichts, sondern helfen Ihnen, das Angebot zu verstehen, bevor Sie beauftragen. Ein seriöser Betrieb beantwortet sie gern.
Ob die Antworten für Ihren Fall ausreichen, entscheiden Sie. Dieser Katalog prüft Ihr Angebot nicht.
Sie sehen den Standardkatalog. Eine Gewerk-Auswahl schärft die Fragen.
Fragen für das Gespräch mit dem Betrieb
9 Fragen
- Vorhaben
- Betrieb
- Angebotsnummer
- Datum des Gesprächs
Leistungsumfang
Welche Leistungen sind im Preis enthalten, und welche würden gesondert berechnet?
Antwort
Welche Vorarbeiten setzen Sie voraus, und wer erledigt sie?
Antwort
Sind Entsorgung und Abtransport von Altmaterial enthalten?
Antwort
Mengen und Aufmaß
Wie haben Sie die Mengen ermittelt: nach Aufmaß vor Ort, nach Plan oder geschätzt?
Antwort
Termine und Ablauf
Wann könnten Sie beginnen, und wie lange dauert die Ausführung voraussichtlich?
Antwort
Zahlung und Skonto
Wie ist die Zahlung aufgeteilt, und welche Leistungen sind zum jeweiligen Zeitpunkt erbracht?
Antwort
Gewährleistung und Ansprechpartner
Welche Gewährleistungsfrist gilt für Ihre Leistung, und wie ist sie im Angebot geregelt?
Antwort
Wer ist während der Ausführung mein fester Ansprechpartner, und wie erreiche ich ihn?
Antwort
Was passiert bei Änderungen
Wie gehen wir vor, wenn während der Arbeiten zusätzliche Leistungen nötig werden?
Antwort
Was dieser Katalog nicht tut
Ihr Angebot beantwortet diese Fragen nicht? Dann laden Sie es hoch, wir gehen alle Positionen durch.
Mustertext gesperrt
Gesperrt, anwaltliche Freigabe ausstehend
RDG-Freigabe durch 04 ausstehend
Der Ergebnistext des PDF steht hier noch nicht. Grund ist nicht die Fragenbibliothek, sondern die Ausgabe selbst: Ein mitnehmbares Dokument, das auf eine konkrete Konstellation zugeschnitten ist, gilt als typisierte Vorlage und wird deshalb vor der Veröffentlichung anwaltlich freigegeben. Was der Ausgabetext nach der Freigabe enthalten wird: eine Kopfzeile mit dem gewählten Gewerk und den gewählten Situationsbausteinen sowie der Zahl der ausgegebenen Fragen; zwei Sätze zur Einordnung, dass die Fragen bewusst offen formuliert sind, nichts unterstellen und einem seriösen Betrieb keine Mühe machen; einen Schlusssatz, der klarstellt, dass der Katalog Ihr Angebot nicht prüft und dass Sie selbst entscheiden, ob die Antworten für Ihren Fall ausreichen. Nicht enthalten sein werden: eine Bewertung des Angebots oder des Betriebs, eine Ampel, ein Score, eine Risikoaussage, eine Forderung, eine Rechtsbehauptung und jede Preisangabe.
Warum Fragen besser wirken als Verdacht
"Stimmt hier etwas nicht?" ist eine verständliche Frage, aber sie führt in eine Sackgasse. Sie lässt sich nicht beantworten, sie stellt den Betrieb unter Verdacht, und sie bringt Sie dem Verständnis Ihres Angebots keinen Schritt näher.
"Welche Leistungen sind in Position 7 enthalten?" führt dagegen zu einer Antwort. Die Frage lässt offen, ob etwas fehlt, sie ist in dreißig Sekunden zu beantworten, und die Antwort können Sie aufschreiben und später mit der Rechnung vergleichen.
Das ist die Logik dieses Katalogs. Jede Frage darin ist eine offene Frage. Keine Frage unterstellt etwas, keine behauptet, dass eine Position unzulässig sei, und keine bewertet den Betrieb. Der praktische Nebeneffekt: Sie merken im Gespräch selbst, wie ein Betrieb mit Nachfragen umgeht, und diese Beobachtung ist oft aufschlussreicher als jede Zahl im Angebot.
Die sechs Fragenbereiche
Der Katalog gruppiert die Fragen in sechs Bereiche. Die folgenden Beispiele sind Auszüge; welche Fragen tatsächlich ausgegeben werden, hängt von Ihrer Auswahl ab.
Leistungsumfang
- Welche Leistungen sind in der Pauschalposition
Nr.enthalten, und welche nicht? - Welche Vor-, Neben- und Nacharbeiten sind im Angebot berücksichtigt, etwa Baustelleneinrichtung, Schutzmaßnahmen und Endreinigung?
- Welche Leistungen erwarten Sie von mir als Bauherr oder von einem anderen Gewerk?
Mengen und Aufmaß
- Auf welcher Grundlage sind die Mengen ermittelt: nach Aufmaß vor Ort oder nach Schätzung?
- Wie wird abgerechnet, wenn die tatsächliche Menge von der angesetzten abweicht?
- Was bedeuten die mit "ca." gekennzeichneten Mengen für die spätere Abrechnung?
Termine und Ablauf
- Wann können Sie beginnen, und mit welcher Ausführungsdauer rechnen Sie?
- Welche Arbeiten müssen vorher abgeschlossen sein, damit Sie starten können?
- Wie wird die Baustelle während der Ausführung gesichert und geschützt?
Zahlung und Skonto
- Welches Zahlungsziel sehen Sie vor, und sind Abschlagszahlungen geplant?
- Woran werden Abschlagszahlungen bemessen?
- Ist eine Skontovereinbarung bei Zahlung innerhalb einer kürzeren Frist möglich?
Gewährleistung und Ansprechpartner
- Wer ist während der Ausführung mein fester Ansprechpartner, und wie ist er erreichbar?
- Welche Hersteller- oder Produktgarantien gibt es zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten, und wie werden sie dokumentiert?
- Welche Unterlagen erhalte ich nach Abschluss, etwa Datenblätter, Protokolle oder Nachweise?
Was passiert bei Änderungen
- Wie gehen wir vor, wenn sich während der Arbeiten zusätzlicher Aufwand zeigt?
- Bekomme ich Nachträge vor der Ausführung schriftlich, mit Menge und Preis?
- Ab welcher Größenordnung melden Sie sich bei mir, bevor Sie weiterarbeiten?
Preisfragen finden Sie in diesem Katalog bewusst nicht in der Form "Ist das ein guter Preis?". Diese Frage kann Ihnen niemand seriös beantworten, uns eingeschlossen: Einen frei verfügbaren, methodisch belastbaren Preis-Benchmark je Gewerk gibt es nicht. Was den Preis vergleichbar macht, ist der Leistungsumfang, und genau darauf zielen die Fragen.
Was Sie mit den Antworten machen
Notieren Sie die Antworten direkt auf dem Ausdruck, in der Zeile unter der Frage. Das klingt banal, macht aber den Unterschied: Aus einem Gespräch, an das man sich unterschiedlich erinnert, wird eine Notiz mit Datum.
Alles, was für die Ausführung wichtig ist, sollte danach schriftlich bestätigt werden, am einfachsten in einer kurzen Mail an den Betrieb, die die Punkte aufzählt. Für die schriftliche Rückfrage zu einzelnen Positionen gibt es einen fertigen Baustein unter Angebot absagen und nachverhandeln: Muster (Seite in Vorbereitung, Link deaktiviert), Baustein B; wenn Sie sich nach dem Gespräch gegen den Betrieb entscheiden, ist Baustein A der passende.
Der Unterschied zu einer Angebotscheckliste: Diese Seite bereitet das Gespräch vor. Eine Checkliste hilft Ihnen, das Dokument selbst zu lesen. Beides ergänzt sich, ist aber nicht dasselbe.
Häufige Fragen
Welche Fragen stelle ich vor der Auftragsvergabe?
Die sechs Bereiche oben decken das ab, was sich vor der Vergabe klären lässt: Leistungsumfang, Mengen und Aufmaß, Termine und Ablauf, Zahlung und Skonto, Gewährleistung und Ansprechpartner sowie der Umgang mit Änderungen. Der Generator wählt daraus die Fragen aus, die zu Ihrem Gewerk und Ihrer Situation passen.
Wie spreche ich Unklarheiten an, ohne den Betrieb zu verärgern?
Indem Sie fragen statt zu bewerten. "Was ist in Position 7 enthalten?" ist eine Sachfrage, "Position 7 ist zu teuer" ist eine Bewertung, die Sie belegen müssten. Ein Betrieb, der sein Angebot selbst geschrieben hat, kann Sachfragen beantworten, und in aller Regel tut er das gern.
Was frage ich zu Terminen, Zahlung und Gewährleistung?
Zum Termin: Beginn, Dauer und was vorher fertig sein muss. Zur Zahlung: Zahlungsziel, geplante Abschläge und woran sie bemessen werden. Zur Gewährleistung: fester Ansprechpartner, zusätzliche Hersteller- oder Produktgarantien und welche Unterlagen Sie nach Abschluss erhalten. Alle drei Bereiche sind im Katalog enthalten.
Kostet der Fragenkatalog etwas, und muss ich meine E-Mail-Adresse angeben?
Nein und nein. Der Katalog ist kostenlos, der Download verlangt keine E-Mail-Adresse und keine Registrierung, und Ihre Eingaben werden über die Sitzung hinaus nicht gespeichert. Kostenpflichtig ist nur der Bauangebot-Check, dessen Preis vor jedem Schritt sichtbar ist.
Prüft der Katalog mein Angebot?
Nein. Er liest kein Dokument, übernimmt keine Angaben aus einem Check und gibt keine Bewertung ab. Er stellt Fragen, mehr nicht. Wenn Sie Ihr Angebot Position für Position durchgerechnet haben möchten, ist der Bauangebot-Check der richtige Weg.
Mein Gewerk steht nicht in der Auswahl. Was dann?
Wählen Sie "anderes Gewerk". Sie erhalten dann die allgemeinen Fragenblöcke, die für jede Bauleistung passen. Einen eigenen gewerkespezifischen Block gibt es dafür noch nicht, und wir füllen die Lücke nicht mit Fragen, die wir nicht geprüft haben.
Checkstelle vermittelt keine Handwerksbetriebe und erhält keine Provision von Betrieben. Sie zahlen den Check, sonst niemand.
Katalog-Version: [VERSION AUSSTEHEND: wird mit der Fragenbibliothek von 18/24 vergeben und in der PDF-Fußzeile ausgewiesen]
Zuletzt geprüft am 06.09.2026. Changelog: Erstfassung. Der Ergebnistext des PDF ist noch gesperrt.
Einordnung dieser Seite
Entwurf, rechtliche Freigabe ausstehend
Diese Seite informiert allgemein und ersetzt keine rechtliche oder technische Prüfung Ihres Einzelfalls. Dafür sind Bauherrenverbände, Verbraucherzentrale, Handwerkskammern und Anwälte zuständig; unser Check bereitet dieses Gespräch vor.Verwandte Themen: Angebot absagen und nachverhandeln: Muster (Seite in Vorbereitung, Link deaktiviert) | Angebot Badsanierung verstehen | Handwerkerangebot zu teuer?